Glosse über das Thema "zu emotional sein" oder geht es etwa um das Thema "Mensch-Sein"?!

Ich beschäftige mich in den letzten Jahren sehr ausdauernd mit den Themen:
- Nachfolge-Regelung
- outplacement
- Alzheimer, Demenz, Kriegskindheit

Diese Themen bewegen mich - oh, das ist ja schon wieder zu emotional?
Ich schreibe Artikel über diese Themen aus sehr persönlicher Sicht, denn alle 3 Themen haben auch mit mir zu tun. Und aus dieser Sicht, aus dieser eigenen Arbeit mit mir, aus meinen Erfahrungen mit meinen Klienten schreibe ich die Artikel.
Natürlich sind sie - auch - Eigenwerbung. Vor allen anderen Dingen sollen diese Artikel Impulse geben, an die Betroffenen oder die, die sich "berühren" lassen. Erst über einen Impuls - egal ob dieser von außen oder von innen kommt - kommt ein Mensch in Bewegung. Ist das emotional?

Redaktionen von Zeitschriften und Zeitungen weisen diese Artikel ab: "das ist zu emotional." Was heißt das überhaupt: "zu emotional"? Heißt das womöglich:
der Inhalt ist bewegend und ich will mich als Redakteur nicht bewegen und auch nicht bewegen lassen? Was heißt überhaupt: zu schnell, zu langsam, zu…
Für wen? Wer definiert oder besser noch bestimmt dieses "zu…"
Meine Artikel und auch ich persönlich sind ganz sicher anstrengend, querdenkend, liebevoll, aufrührerisch, auf den Punkt kommen…. Und nicht "zu…".

Diese Artikel zeigen mutmachende Menschlichkeit? Wie halten SIE es denn mit "Mensch-Sein"? Wie gehen Sie um mit Ihren Gefühlen und/oder Ihrer Emotionalität? Darf sie sich zeigen?
Ich habe über 20 Jahre Arbeit investiert, meinen brillanten, exzellenten, messerscharfen Verstand zu entwickeln und zu schulen, um dann zu erkennen, dieser Verstand ist nicht mal "die halbe Miete" (wird von der Naturwissenschaft in den letzten Jahren absolut bestätigt). Also habe ich die nächsten 20 Jahre dazu genutzt, meine Intuition zu schulen und mir meine Gefühle zu erlauben. Und jetzt habe ich diese Potentiale zu meiner Verfügung. Und diese Kombination Verstand - Intuition - Gefühl ist unschlagbar. Oh, und das ist wieder emotional?

Über die genannten Themen gibt es zahlreiche und hervorragende Artikel über Vorgehensweisen und Methoden.
Wunderbar. Nur… eine Methode hat noch nie etwas verändert, wenn nicht der Mensch sie umsetzt und lebt - mit all seinen Facetten. Und dazu gehört Bewußt-SEIN, die pers. Entscheidung, sich auf den eigenen Weg zu begeben, der Verstand, die Intuition, die Gefühle verbindet. Und das alles zusammen heißt Lernen.
Und diese Teile klarer, durchlässiger, zugänglicher, beweglicher, grenzenloser zu machen ist meine "Arbeit" mit den entsprechenden Klienten.

Sind also meine Artikel tatsächlich "zu emotional"? Was immer das auch heißen mag. Oder sind sie eher menschlich …und das darf nicht sein?

Wie halten SIE es, mit Mensch und menschlich sein??

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Barbara Aßmus
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